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Mobile Reserve

Unterrichtsplanung

Lehrkräfte, die als mobile Reserve eingestellt wurden, werden nach dem Einsatzjahr in der mobilen Reserve von ihrer Stammschule weiterhin mit Vollzeit bzw. der genehmigten Teilzeit geführt.

Mobile Reserven müssen von der Stammschule nach ihrem Einsatzjahr immer gemeldet werden!

Bei Lehrkräften der Mobilen Reserve sind im Planungsschuljahr auf dem Reiter <Schulnummer> im Bereich Anrechnungen, Pflege, Förderung, Betreuung, Vertretungsreserven Lehrerstunden der Art Mobile Reserve (Kürzel LRM) im vollen Umfang der bisherigen UPZ zu erfassen. Auf diese Weise wird das Budget der Schule nicht belastet und die Mobilen Reserven werden sicher an das Personalreferat gemeldet.

Bei Wegversetzungen von Mobilen Reserven sind die Eintragungen unter Einsatz als Mobile Reserve auf dem Reiter Einsatz <Schuljahr> zu entfernen:

Wenn eine Lehrkraft vom Ministerialbeauftragten für eine bestimmte Anzahl an Wochenstunden zugewiesen wird, dann wird die Lehrkraft von der Stammschule gemeldet. Die andere Einsatzschule muss die Lehrkraft nicht zusätzlich melden.

Anwendungsbeispiel zur UP

Eine Vollzeitlehrkraft mit der Fächerkombination Deutsch/Musik war als Mobile Reserve mit 16 Wochenstunden für ein Jahr zugewiesen. Die restlichen Stunden wurden von der MB-Dienststelle verteilt. Die Lehrkraft wird von der Stammschule zur Unterrichtsplanung im Mai mit einer UPZ von 28 und 28 Stunden der Art „Mobile Reserve (LRM)“ gemeldet.

Stammschule

Beschäftigungsart: Vollzeit (vz)
UPZ: 28
Abgang: Wechsel andere Schule (w)
Anrechnungen: Mobile Reserve (LRM) mit 28 WStd

zweite Einsatzschule

Beschäftigungsart: oe
Abgang: w

Mobile Reserve bereits im offenen Versetzungsverfahren versetzt

Wird eine Lehrkraft im offenen Versetzungsverfahren versetzt, so wird sie als Stammlehrkraft an der neuen Schule in der UP geführt. Die bisherige Einsatzschule meldet sie mit Beschäftigungsart ohne Einsatz (Kürzel oe) und Abgang Wechsel gleiche Schulart (Kürzel w).

Unterrichtssituation

Jede Mobile Reserve wird einer Realschule bei der Unterrichtsplanung zugewiesen. Diese Schule, die Stammschule der Lehrkraft, meldet die Lehrkraft in jedem Fall. Mobile Reserven sind grundsätzlich wie Lehrkräfte auf normalen Planstellen zu melden, sie werden lediglich nach einem Schuljahr wieder versetzt. Somit können ehemalige Mobile Reserven aus dem vergangenen Schuljahr in der Regel gelöscht werden. In Ausnahmefällen behalten Mobile Reserven den Status über zwei Jahre hinweg.

Grundlegende Eintragung an der Stammschule

Lehrkräfte der Mobilen Reserve sind von der Stammschule unabhängig vom genauen Einsatz am Stichtag folgendermaßen als solche auf dem Reiter Einsatz <SJ> zu kennzeichnen:

Für Lehrkräfte der Mobilen Reserve, die der Schule zum Stichtag 01.10. faktisch nicht zur Verfügung stehen, weil sie beispielsweise in Elternzeit (oe, UPZ = 0) oder im Mutterschutz sind (ABW-Stunden im Umfang der UPZ, UPZ > 0), ist die Einsatzart selbst nicht einsatzfähig zu verwenden.

Weitere Erfassung in Abhängigkeit vom Einsatz am Stichtag 01.10.

Bezüglich der weiteren Erfassung der Lehrkräfte ist maßgeblich, ob die Lehrkraft einen längerfristigen Einsatz an einer Schule hat.

Ein längerfristiger Einsatz liegt dann vor, wenn die Lehrkraft am Stichtag und voraussichtlich (mindestens) in den darauffolgenden vier Wochen einen konstanten Unterrichtseinsatz hat.

1. Erfassung eines längerfristigen Einsatzes Zusätzlich zur grundsätzlichen Erfassung des Einsatzes als Mobile Reserve durch die Stammschule sind folgende Eintragungen nötig:

Einsatzart Verbrauchsstunden Meldende Dienststelle(n)
1 längerfristiger Einsatz ausschließlich an der Stammschule Zuordnung zum Unterricht
(zu vertretende Lehrkraft gemäß der Ursache für den Ausfall pflegen)
Stammschule
2 längerfristiger Einsatz an der Einsatzschule bzw. an mehreren Schulen alle Schulen, an denen ein Einsatz im Unterricht erfolgt: Zuordnung zum Unterricht
(zu vertretende Lehrkraft gemäß der Ursache für den Ausfall pflegen);

Stammschule: „Einsatz andere Schule“
Stamm- und Einsatzschule (Auf eine einheitliche Meldung bzgl. der Daten des Dienstverhältnisses – insbesondere der Stammschule – ist zu achten!)

2. Erfassung, sofern kein oder ein nur unvollständiger längerfristiger Einsatz zum Stichtag erfolgt Lehrkräfte der Mobilen Reserve, die zum Stichtag nicht oder nur unvollständig längerfristig im Unterricht eingesetzt sind, stehen der Stammschule bis zur genaueren Zuteilung im MB-Bezirk als zusätzliche Möglichkeit der Integrierten Lehrerreserve zur Verfügung.

Die verbleibenden Stunden, für die gemäß obiger Vorgaben keine Zuordnung zum Unterricht möglich ist, sind an der Stammschule auf dem Reiter <Schulnummer> im Bereich Anrechnungen, Pflege, Förderung, Betreuung, Vertretungsreserven anhand der Lehrerstundenart Mobile Reserve (Kürzel LRM) zu erfassen:

Bei einem Eintrag von mehr als drei LRM-Stunden muss über den ASV-Multiplikator eine PL-Ausnahme in Referat V.3 beantragt werden. (mögliche Fehlermeldungen bei der Datenprüfung: F_ldv_sstanr_lehrerstundenart_095_lsd_sRS_US und F_ldv_sstanr_lehrerstundenart_095_sRS_US)

Anwendungsbeispiel - feste Mobile Reserve

Wird eine Lehrkraft fest mit voller UPZ an eine Realschule zugeordnet, so wird sie vollständig in der Matrix verplant. Es bestehlt aus Sicht der ASV kein Unterschied zu einer Stammlehrkraft. Ein Verbleib an der Stammschule über das Schuljahr hinaus kann nicht gewährleistet werden. Für das folgende Schuljahr muss fristgerecht ein Versetzungsantrag gemäß den Festlegungen des für das jeweilige Versetzungsverfahren gültigen KMS gestellt werden, um im Rahmen der gegebenen Möglichkeiten am Versetzungsverfahren teilzunehmen.

Anwendungsbeispiel - gemischte Mobile Reserve

Wird eine Lehrkraft nur mit einem Teil der UPZ an eine Realschule zugeordnet, so wird der Einsatz der restlichen Stunden vom Ministerialbeauftragten geregelt.

Lehrkraft Deutsch/Mathematik mit UPZ 24

Schule Einsatz
Schule A, Stammschule 8 Wochenstunden
Schule B 10 Wochenstunden für ganzes Schuljahr
Schule C 6 Wochenstunden für ganzes Schuljahr

an Schule A: Beschäftigungsart=vz, UPZ=24; 8 WStd in Matrix verteilt, 16 EAS
an Schule B: Beschäftigungsart=vz, UPZ=24; 10 WStd in Matrix verteilt, 14 EAS
an Schule C: Beschäftigungsart=vz, UPZ=24; 6 WStd in Matrix verteilt, 18 EAS

Lehrkraft Englisch/Kunst mit UPZ 26 (12 wissenschaftlich)

Schule Einsatz
Schule A, Stammschule 9 Wochenstunden, 1 Anrechnung fx
Schule B 11 Wochenstunden für ganzes Schuljahr
Schule C 5 Wochenstunden für 4 Wochen nach Schulbeginn

an Schule A: Beschäftigungsart=vz, UPZ=26; 9 WStd in Matrix verteilt + 1 Anrechnung fx, 11 EAS, 5 Vertretungsreservestunden LRM
an Schule B: Beschäftigungsart=vz, UPZ=26; 11 WStd in Matrix verteilt, 15 EAS
an Schule C: keine Eintragung nötig

Wenn eine Lehrkraft weniger als 4 Wochen an einer Schule arbeitet, dann muss die Schule den Einsatz nicht melden. Nur die Stammschule meldet den Einsatz mit der Lehrerstundenart LRM.


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